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Sonderaustellung "historische Handschriften aus dem Kloster Neuzelle"

04. 05. 2020 um 10:00 Uhr bis 14. 06. 2020

Zisterzienser auf Pergament und Papier

Das Kloster Neuzelle zeigt in der Ausstellung „Historische Handschriften“ die ältesten erhaltenen Handschriften aus dem 15. Jahrhundert. Diese einzigartigen geschichtlichen Dokumente lagern seit rund 190 Jahren in der Staatsbibliothek zu Berlin und sind vom 04. Mai – 14. Juni 2020 in Neuzelle zu sehen.
Nach den Hussitenüberfällen zu Beginn des 15. Jahrhunderts waren Konvent, Kloster und Bibliothek in Neuzelle in einem desolaten Zustand. Ein Mühevoller Neubeginn nach 1430 markiert auch den Zeitraum der ersten erhaltenen Handschriften, unter anderem Psalmenkommentare, Theologisches Sammelschriften der Kirchenväter und die Benedikts Regel.
Die Präsenz dieser Originale, die Genauigkeit und Kostbarkeit des geschrieben Wortes, lassen eine versunkene Epoche der Region Neuzelle vor dem geistigen Auge des Besucher wiedererstehen. Die lateinischen Texte in der Ausstellung sind umfangreich. Kaum ein Besucher wird sich tat-sächlich inhaltlich damit auseinandersetzen können, doch die Ansicht der originalen Dokumente ist beeindruckend und liefert interessante und einmalige Einblicke in diese Zeit.
Ein aktives Kloster ohne Bibliothek war und ist undenkbar! Zur Erstausstattung des Klosters Neuzelle im 13. Jahrhundert gehörten Handschriften für den täglichen Gebrauch in der Messe und im Chorgebet, wie zum Beispiel Messbücher, Breviere, Psalterien, Antiphonare, Gesangbücher und ein Martyrologium sowie Handschriften mit Gebeten und Gesängen zu besonderen Anlässen.

 
 

Veranstaltungsort

Kloster Neuzelle - Kreuzgang

 

Veranstalter

Stiftung "Stift Neuzelle"

Stiftsplatz 7
15898 Neuzelle

Telefon (033652) 8140

E-Mail E-Mail:
www.klosterneuzelle.de

 

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